Spezielle Instrumente
Hier finden Sie eine Beschreibung des diatonschen Akkordeons und der Harmonika. Da beide Instrumente einen besonderen Bereich des Menüs "Stimmung" "Instrument" verwenden haben wir diesen Instrumenten ein eigenes Thema spendiert.
Clawhammer Banjo - Dulcimer
TablEdit erkennt beide Instrumente aufgrund der Anzahl der Saiten sowie der Stimmung (weil die unterste Saite jeweils am höchsten gestimmt ist).
Alle Besonderheiten dieser Instrumente einschließlich des diatonischen Kapodasters werden von TablEdit berücksichtigt.
Tipp: Damit TablEdit eine Tabulatur mit einem diatonischen Griffbrett anzeigt, geben sie einfach "Dulcimer" als den Instrumentnamen ein. Um eine Tabulatur für Dulcijo, ein dreiseitiges Banjo, zu kreieren, geben sie einfach "Dulcijo" als den Instrumentnamen ein.
Laute
Die mit sieben bis vierzehn Chören bzw. Saiten ausgestatteten Lauteinstrumente werden in Tabulaturen im Allgemeinen auf sieben Tabulaturlinien dargestellt, je nach Schreibweise mit Ziffern oder Buchstaben (a=0, b=,1 c=2 usw.) für die Fingerposition . Die ersten sechs Saiten der Tabulatur weisen keine Besonderheiten auf, während die siebente Saite alle Basssaiten repräsentiert (also die Saiten sieben bis vierzehn). Zum Beispiel bedeutet "//a". daß die neunte Saite (7 + 2//) offen gespielt werden soll. Eine einfache "6" bedeutet, daß die dreizehnte Saite (7+6) offen gespielt werden soll usw.. TablEdit übernimmt genau diese Regeln, sobald im Instrumentenmodul die Saiten mit „7“ angegeben sind UND die siebente Saite auf den tiefsten Ton gestimmt ist.
Die Eingabe der Noten in die Tabulatur erfolgt über die Fingerposition, die den gewünschten Basston auf der tiefsten Saite erzeugen würde: "10" erzeugt die erste offene Basssaite, "8" die zweite, "7" die dritte usw."
Voreingestellt ist die Stimmung einer Laute mit dreizehn Saiten in A.
Für alle anderen Lauten - Modelle gibt es einen besonderen Dialog.
Zuerst wählen Sie im Dialog "Instrument" das Register "Stimmung", und dann das Instrument "Lute". Hier definieren Sie die Stimmung der ersten sechs Saiten und der tiefsten Saite.
Anschließend erhalten Sie in diesem Register unten eine Schaltfläche "Konfiguration“.
Hier können Sie dann:
| • | die Anzahl der Basssaiten festlegen |
| • | die Tonhöhe der Basssaiten bestimmen. Die Höhe der tiefsten Saite wird im Register „Stimmung“ festgelegt |
| • | Festlegung der Tabulaturlinie, auf der die Basssaiten angezeigt werden (normalerweise „7“, die Eingabe der Zahl "1" in das Feld "Bass" ermöglicht Ihnen zum Beispiel eine umgekehrte Stimmung).. |
Tipp: TablEdit kann auch eine Tabulatur für Gitarrenharfe (guitar harp), eine Gitarre mit offenen Basssaiten, erstellen. Wenn der Instrumentenname, im Feld "Name" des Laute-Moduls, eingegeben, mit "Harp" beginnt (z.B. Harp guitar), zeigt TablEdit den Notennamen der offenen Basssaiten; wenn er mit "harp" (klein geschrieben) beginnt, zeigt TablEdit die Nummern der offenen Basssaiten. Die Eingabe erfolgt über die Fingerposition, die –theoretisch- den gewünschten Basston auf der tiefsten Saite erzeugen würde: "10" erzeugt die erste offene Basssaite, "8" die zweite, "7" die dritte usw.
Fiddle (Violine)
In Tabulaturen für Violine zeigt die Zahl nicht einen hypothetischen, nicht existierenden Bund an, sondern den Finger, der die Saite auf den Hals des Instrumentes drückt. Noten die entfernt von der Grundposition gegriffen werden mit einem "L" (tief) oder einem "H" (hoch) gekennzeichnet. Vorzeichen werden entweder durch ein "+" oder ein "-" Zeichen dargestellt.
Um in TablEdit diese Form der Notation zu verwenden, müssen Sie nur "Fiddle" als Modul Namen bestimmen.
Tipp: Sollten Sie ein C
als "3H" angezeigt werden, können Sie es in "4L" ändern, indem Sie einen D
forcieren.
TablEdit beherrsch auch die Besonderheiten dieses Instruments ohne Probleme:
| • | wählen Sie eine der Stimmungen für Steel Gitarre aus dem Menü "Partitur" "Instrument" "Stimmung" zum Beispiel "PSG E9 Chromatic |
| • | Im Register "Module" wählen Sie "Pedal Steel Guitar / Slide Guitar" |
Pedale und Kniehebel-Techniken werden mit Hilfe von "Tonerhöhung" Effekten simuliert.
Um einen guten Sound zu erhalten, sollten Sie auf jeden Fall die"Extend Bends/Slides" und die "Predefined Solo Instrument" Optionen aktivieren. Diese finden Sie unter "Datei" "Optionen" "Erweitert"
Setzen Sie im Menü {Partitur}{Instrument}, das MIDI Instrument entweder auf Viola oder Cello. Diese beiden Instrumente haben einen schönen und natürlichen Klang und erzeugen ein natürliches Tremolo, ohne daß Sie etwas in der Tabulatur festlegen müssen. Außerdem können Sie dann zwei aufeinanderfolgende Ganze Noten über die gesamte Wertigkeit auch hören (die MIDI Ausgabe wird also nicht unterbrochen).
Sie werden feststellen, daß der Klang nicht weniger nach Pedal Steel Gitarre klingt als eine (MIDI) E- Gitarre
Tin Whistle / Blockflöte / Native American Flute
Mit Hilfe von TablEdit können Sie ebenfalls Tabulaturen für Tin Whistle (Penny Whistle) und Blockflöte erstellen. Im Dialog "Instrument>Stimmung" müssen Sie das entsprechende Instrument auswählen. Anschließend sehen Sie eine Darstellung des Instrumenten-Rohres unterhalb der Notenlinien. Die Darstellung der Tabulatur ist für den Ausdruck nicht erforderlich. Wir empfehlen Ihnen darum, diese zu deaktivieren.
Die drei Linien der Tabulatur ( Saiten), die Sie sehen, beinhalten jeweils den gleichen Tonumfang. Sie können die Stimmung wie gewohnt manipulieren. Beachten Sie jedoch, daß Sie die Stimmung aller Saiten verändern (dazu die Taste [Strg] festhalten wenn Sie eine Saite verändern). Wenn Sie dies vergessen, wird sich TablEdit das Instrument nicht merken.
Tipp: Die Tabulatur kann auf dem Bildschirm angezeigt werden, wird aber niemals ausgedruckt. Was die amerikanische Indianerflöte betrifft: wenn die Tabulatur angezeigt ist, wird TablEdit Nummern, welche die Fingersätze über den Notenlinien anzeigen und drucken.
Autoharp
In einer Tabulatur für Autoharp (oder AkkordZitter) stehen die 5 Linien nicht für 36 Saiten dieses Instrumentes sondern stellvertretend für die fünf Linien einer klassischen Notation. Allerdings werden dort zusätzlich Hinweise, Fingersatz, Anweisungen für Melodie und Rhythmus hinterlegt.
Voreingestellt ist, das es sich bei Melodienoten um "plucks" handelt. Damit ist gemeint, daß der Akkord mit Daumen und Fingern angeschlagen wird. Zusätzlich dann noch einige angrenzende Saiten.
Sie können ein "pinch" (eine einzelne Saite) eingeben, indem Sie der Note einen Anschlag mit dem rechten Daumen zuordnen.
Für Rhythmus und Begleitung geben Sie den Akkord ein. Anschließend nutzen Sie die Spezial-Effekt "Brush" oder "Roll"
TablEdit wird automatisch Autoharp-Tabulaturen erzeugen, sobald Sie als Instrument "Autoharp" ausgewählt haben.
Die Tabulatur ergibt normalerweise keinen Sinn für eine Posaune. Die "Bundnummern" sind eben das genaue Gegenteil des reellen Instruments : je mehr das Rohr ausgezogen ist, desto tiefer der Ton. Wenn Sie die [W] (für "Wind instrument") Taste drücken, definieren Sie das Modul als ein Blasinstrument. Dadurch ist Logik umgekehrt : Die 0 wird angezeigt als eine 7, die 1 als eine 6, usw. Im Ausdruck, wird die Standardanzeige der Stimmung mit einer besonderen Anzeige wobei jede Saite als ein Loch dargestellt ist.
Einige Instrumente, im Besonderen orientalische, erzeugen auf natürliche Weise mikrotonale Klänge. TablEdit erlaubt Ihnen dies Klänge zu erhalten. Dazu:
| • | Fügen Sie dem Modul jeden Name beginnend mit "Arab" zu, zum Beispiel "Arabic Oud". |
| • | Markieren Sie die Note, von welcher Sie den Klang ändern wollen und fügen Sie den "Choke" Spezialeffekt hinzu ([c]). TablEdit wird somit ein erhöhtes Kreuz in den Notenlinien anzeigen (d. h. daß die Note um einen ¼ Ton erhöht ist) und kennzeichnet die Nummer in der Tabulatur mit einem '+' . Um ein Viertelton B zu erhalten, markieren Sie die Note, fügen den "Choke" Effekt hinzu und drücken Sie zweimal die Taste [<]. |