Kommentäre von Nutzern:
"Ich habe viele Jahre als Gitarrenlehrer an einer Musikschule gearbeitet und in dieser Zeit einen großen Teil meines Unterrichtsmaterials mit TablEdit erstellt. Jetzt bin ich Musiklehrer an einer allgemeinbildenden Schule und benutze das Programm für die Arbeit mit der Schulband. Klasse finde ich auch, dass wenn man einmal die Lizenz erworben hat man immer kostenlos Updates bekommt. Dieser Umstand dürfte unter den angebotenen Programm zur Notation von Gitarrenmusik wohl einzigartig sein. Ich wünsche TablEdit eine erfolgreiche Zukunft und viele weitere Nutzer."
Ulrich Schulz - Deutschland
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Wiedergabe Editor
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Über den Menüpunkt {MIDI} {Wiedergabe Editor...} oder den Tastenschlüssel [Strg]+[R]) öffnet sich der links abgebildete Dialog. Hier können Sie festlegen, wie Ihre Tabulatur abgespielt oder exportiert wird.
Das Arrangement, das Sie am Bildschirm sehen, wird aus den Einträgen im Wiedergabe Editor abgeleitet.
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| Die Wiederholung Zeichen, erstes und zweites Ende usw. werden automatisch angezeigt, wenn Sie den Wiedergabe-Editor-Dialog schließen. Diese Darstellung eines Arrangement ist sicherlich gewöhnungsbedürftig. Sie werden jedoch feststellen, das es sich um ein sehr effektives Werkzeug handelt.
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| Es basiert auf Takt-Reihenfolgen. Sie können bis zu 48 solcher Reihenfolgen festlegen.
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| Wenn Sie im Wiedergabe Editor z.B. "1-4", "2-3", "5-5" "-- Ende --", eingeben, spielt TablEdit die Takte in der folgenden Reihenfolge ab: 1 2 3 4 2 3 5.
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| Eine Wiederholung von acht Takten sieht zum Beispiel im Editor wie folgt aus: 1-8, 1-7, 9-9, Ende. Takt 8 ist das erste Ende, Takt 9 ist das zweite Ende usw. usw.
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| Um eine neue Takt-Folge einzugeben, betätigen Sie die [>] Schaltfläche. Die neue Folge wird dann vor dem markierten Eintrag in der Liste eingefügt.
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| Möchten Sie einen Eintrag löschen, müssen Sie diesen markieren und dann die [<] Schaltfläche betätigen. Der jeweils erste und letzte Takt einer Sequenz wird in den Feldern "Von Takt:" and "Bis Takt:" angezeigt.
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| Sie können einem Eintrag in der Liste benennen. Die Möglichkeit ist nützlich, um verschiedene Teile eines Stückes zu identifizieren. Wählen Sie dazu einen Listeneintrag, geben Sie den Text ein und übernehmen Sie Ihn mit der "T->" Schaltfläche.
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| Die horizontale Bildlaufleiste im TablEdit Hauptbildschirm kann bedient werden während dieser Dialog geöffnet ist. Dies hilft, die richtigen Sequenzen bzw. die Takte für eine Sequenz zu finden.
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| Jedesmal, wenn Sie Takte hinzugefügt oder gelöscht haben übernimmt TablEdit diese in den Wiedergabe Editor automatisch.
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| Der Ablauf wird mit Ihrer Tabulatur gespeichert.
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| Mit der "Zip" Schaltfläche können Sie Ihre Arrangements durch TablEdit optimieren lassen. Unnötige Eintragungen werden dann automatisch korrigiert.
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| Zum Beispiel würde TablEdit die Eintragung von 1-4 und 5-8 1-8 korrigieren.
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| Die Schaltfläche "Auto" erkennt die Wiederholungen in einem Stück und stellt sie musikalisch als solche dar. Diese Funktion benötigen Sie vor allem nach einem Import von MIDI Dateien. Diese Schaltfläche können Sie nur dann aktivieren, wenn Sie bisher noch keinen Ablauf definiert haben.
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| Die Schaltfläche [Wiedergabe] ermöglicht ein Abhören der Tabulatur direkt im Dialog. Wie bereits im Kapitel {Wiedergabe} beschrieben, ist die Audio-Ausgabe unmittelbar von den Einträgen in der Wiedergabe-Liste abhängig d.h. alle hier definierten Wiederholungen, Intro, Ende usw. werden exakt gemäß dieser Einträge vorgenommen.
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| Hinweis! Möchten Sie nicht, daß sich bestimmte musikalische Symbole auf die MIDI Wiedergabe auswirken, können Sie manuelle Zeichen eingeben. Für nähere Informationen schlagen Sie im Kapitel Endungen und Wiederholungen nach.
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| Ein Beispiel aus der Praxis
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| Schauen wir uns einmal die Einträge aus der Abbildung oben an. Es stammt aus einem Ragtime (Scott Joplin's "Solace - a Mexican Serenade").
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| Es besteht aus einem 4 Takte langen Intro, gefolgt von insgesamt vier 16 Takte langen Abschnitten. Der erste Abschnitt wird einmal wiederholt, nachdem der zweite Abschnitt durchgespielt wurde. Furchtbar oder ?
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| Das ist aber noch nicht alles.
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| Der erste Abschnitt, 1-20, spielt das Intro plus den ersten Durchlauf von 16 Takten.
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| Der zweite Abschnitt, 5-19, kehrt zu Takt 5 zurück und spielt ab dort den ersten Abschnitt noch einmal bis zum Takt 19.
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| Der nächste Abschnitt, 21-37 veranlaßt die Wiedergabe den Takt 20 zu überspringen (dieser wurde automatisch als erstes Ende markiert). Die Wiedergabe erfolgt also ab Takt 21 und spielt somit den zweiten Abschnitt des Rags.
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| 22-36 geht zurück zum Takt 22 um die Wiederholung des zweiten Abschnitts einzuleiten. Takt 21 wird automatisch als zweites Ende der ersten Sektion erstellt.
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| Nach Wiederholung des zweiten Abschnitts bewirkt der Eintrag 38-70, daß der Takt 37 übersprungen wird. Es geht direkt zum nächsten Abschnitt des Stückes.
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| Dies demonstriert, wie vielseitig diese Methode ist.
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| Es wäre auch anders gegangen:
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| Festlegung des zweiten Endes der zweiten Sektion
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| Festlegung der Wiederholung des ersten Teils ohne Ende (da diese Wiederholung ein anderes Ende hat). Wird dieses so eingegeben, wird ein Wiederholungszeichen Zeichen (da Signo) an das Ende des Takts 38 und am Beginn des Takts 5 gesetzt.
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| In diesem Fall müßten wir einen zusätzlichen Takt nach Takt 38 erstellen, der das alternative Ending für den ersten Teil enthalten würde.
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| In diesem Fall wären die nächsten Einträge:
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| 39-55 zur Wiedergabe des dritten Ending und abspielen des ersten Durchgangs durch den dritten Teil.
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| Ein weiteres Wiederholung Zeichens würde dadurch am Ende des Takts 19 und 39 eingefügt.
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| 55-69 Wiedergabe des dritten Abschnitts
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| 71-87 Überspringt Takt 70 (markiert als erstes Ending) und geht zum vierten und letzten Abschnitt.
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| 72-86 Wiedergabe des ersten Takts des vierten Abschnitts für den zweiten Durchgang
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| 88-88 Überspringt Takt 87, (markiert es als erstes Ending und erstellt den Takt 88 als zweites Ending.
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| --end--, Ende der Anweisungen -
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| Finden Sie Ihren eigenen Stil - das zweite Beispiel enthält ziemlich viele Wiederholungszeichen. Ob Sie diese tatsächlich alle benötigen müssen Sie nach den Umständen des Einzelfalles entscheiden.
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